Viel falsches Gerede über den Medienpark Ankum

Der Medienpark macht weder dicht noch steht er vor dem Aus. Im Gegenteil: Er investiert – in hochmodernen Digitaldruck.

Negativ-Gerede – dem sieht sich derzeit der Medienpark in Ankum ausgesetzt.

Viel falsches Gerede ist derzeit über den Ankumer Medienpark in Umlauf. Warum? Beflügelt wurde es möglicherweise dadurch, dass die Immobilie auf der Webseite einer Bank zum Verkauf steht. Wer daraus schließt, das Unternehmen stehe vor dem Aus, liegt jedoch grundlegend falsch. Richtig ist: Der Medienpark hat umfassende Pläne für die Zukunft und investiert in beträchtlichem Maße. Warum dennoch ein Verkauf der Immobilie in Betracht gezogen wird – als eine von mehreren Optionen: Hier die Erklärung dafür.

 

Neuausrichtung im Druckbereich.

Zum Kerngeschäft des Medienparks gehören die Geschäftsbereiche X-Image Werbeagentur, die Internetagentur (Webdesign), ein Fotostudio und die Sparte Werbetechnik. Da bleibt alles, wie es ist. Veränderungen wird es jedoch im Druckbereich geben.

Die Medienpark-Werbetechnik: Das ist Werbung XXL, als Fahrzeugbeschriftung z.B., Roll-ups, Pop-ups oder Bandenwerbung. © Medienpark

Als die Druckerei Pfotenhauer vor Jahren verkauft wurde, hatte der tiefgreifende Strukturwandel in der Druckindustrie bereits begonnen. Fit gemacht für die Zukunft wurde der einstige Pfotenhauer-Betrieb durch die Neuaufstellung als Medienpark. Sich neu ausrichten, auf die veränderten Märkte einstellen – diese Entwicklung geht beim Medienpark weiter.

 

Jens Buß ist der Geschäftsführer der X-Image Werbeagentur des Medienparks in Ankum. Fotovermerk: Medienpark.

Jens Buß. © Medienpark.

Umfangreiche Investitionen in den Digitaldruck.

Zu den eher seltsamen Blüten, die das Gerede über den Medienpark treibt, gehört, dass Medienpark-Chef Jens Buß nach Amerika ausgewandert sei. Ist er nicht, wie klartext aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Er ist, zeigt das Gespräch mit ihm, in Ankum auf Zukunftskurs, stellt Weichen neu, investiert.

„Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen in der modernen Medienwelt hat uns zu dem Schritt bewogen, eine umfangreiche Investition in den zukunftsorientierten Digitaldruck zu tätigen“, so Jens Buß. „Seit August 2018 produzieren wird auf einer hochmodernen Digitaldruckmaschine an unserem Standort Ankum. Das Segment Offsetdruck werden wir ab 2019 in Kooperation mit Druckereipartnern intensivieren und nicht mehr im eigenen Hause produzieren.“ Und an dieser Stelle kommt ein – möglicher – Verkauf der Immobilie ins Spiel.

Made im Medienpark: Das Magazin „Kiek in“. Die Winterausgabe erscheint im November.

 

Große Hallen werden frei. @ Medienpark.

Frei geworden: Die großen Hallen für den Offsetdruck.

Der Offsetdruck, den der Medienpark nicht länger im eigenen Haus betreibt, nahm in dem fast 3.000 qm großen Gebäude sehr viel Platz ein. Inklusive Vor-, Nachbereitung und Papierlager brauchte es dafür große Hallen. Die werden jetzt frei. Dazu kommt eine Grundstücksgröße von gut 18.500 qm. Drinnen große freie Flächen, draußen viel Grundstück: Vor diesem Hintergrund werden beim Medienpark Optionen durchgespielt.

Weil der Medienpark unter dem eigenen Dach auf Digitaldruck setzt und den hauseigenen Offsetdruck durch Kooperation mit anderen Druckereien ersetzt, wird viel Platz frei. © Medienpark.

 

Verkauf ist eine von mehreren Optionen.

Der Verkauf ist eine von mehreren Optionen und könnte z. B. bedeuten: Ein Investor kauft und der Medienpark bleibt als Mieter in einem Teil des Gebäudes. Eine weitere mögliche Option: Das Gebäude wird nicht verkauft und der Medienpark sucht nach einem Nutzer für die frei gewordenen Hallen. Was die Immobilie angeht, ist derzeit noch alles im Fluss. Der Verkauf sei eine der Optionen, bestätigt Jens Buß. Man könne, müsse aber nicht verkaufen.

 

Für die Kunden ändert sich nichts.

Ob weiterhin am Standort Walsumer Esch oder möglicherweise an einem anderen: Was das Angebot angeht, ändert sich für die Kunden nichts. Es bleibt bei der großen Bandbreite der Medienpark-Kompetenz. Die reicht von der konzeptionellen und kreativen Kompetenz der Werbeagentur – inklusive Webdesign – über Fotostudio und Werbetechnik bis zum Druck. Was Letzteres angeht: Da wird gerade eine Auftragssachbearbeiter/in Print gesucht.

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